Der Zeitpunkt war nie besser!
Ratgeber-Artikel

Sanierung lohnt sich!

Unabhängigkeit von Öl und Gas, Erhalt der biologischen Vielfalt oder ein erfolgreicher Klimaschutz – je schneller und konsequenter wir aus dem Verbrennen fossiler Rohstoffe aussteigen, desto eher erreichen wir diese und weitere Ziele. Auch die Besitzerinnen und Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern stehen damit vor vielen Fragen und Herausforderungen. Wie kann das funktionieren? Wo soll ich anfangen? Diesen und ähnlichen Fragen gehen wir mit der Initiative „Zukunft Zuhause – nachhaltig sanieren“ auf den Grund und zeigen Lösungen auf.

Viele Ein- und Zweifamilienhäuser sind in die Jahre gekommen. Die meisten wurden gebaut, als geringere Anforderungen an ein Haus gestellt wurden. Energie war günstig und Fragen von Komfort oder Barrierefreiheit standen nicht weit oben auf der Tagesordnung. „Das passt schon“, hat Oma gesagt und sich mit dem zufrieden gegeben, was da war. Die Zeiten haben sich verändert. Heute merken viele, dass ihr „Altbau“ allmählich unbequem wird. Sei es, weil im Alter nicht mehr alles von alleine geht oder weil die Energierechnung eine Höhe erreicht hat, die zu bezahlen für viele immer schwieriger wird.

Dies muss nicht so sein, es geht auch anders. Mit einer Reihe von Maßnahmen lassen sich auch ältere Ein- und Zweifamilienhäuser fit machen und in ein klimagerechtes Zuhause verwandeln. 

Hätten Sie es gewusst?

1 %
Ersparnis
Allein mit Dämmung und besseren Fenstern lässt sich der Energiebedarf eines Ein- und Zweifamilienhauses mehr als halbieren. Damit steigt auch die „Behaglichkeit“ in den eigenen vier Wänden: es zieht nicht mehr und schon bei niedrigeren Raumtemperaturen fühlt es sich warm an.

Energiebedarf runter, Produktion rauf.

Die Senkung des Energiebedarfs macht es einfacher, das Gebäude mit erneuerbaren Energien zu versorgen und verringert die Notwendigkeit teurer Energieimporte. Besonders zukunftsfähig sind dabei Heizsysteme, bei denen ich als Eigentümerin oder Eigentümer eines Ein- oder Zweifamilienhauses einen Beitrag zur eigenen Energieversorgung leisten kann. Eine Wärmepumpe kombiniert mit einer eigenen Photovoltaikanlage ist eine solche Option. Diese ist in vielen älteren Ein- und Zweifamilienhäusern auch ohne größere Baumaßnahmen bereits heute einsetzbar.

Wenn schon, denn schon.

Zur Behaglichkeit und zum Wohnkomfort gehört auch, ob ich mich bei zunehmenden Alter möglichst barrierearm oder -frei in meinem Haus bewegen kann. In vielen Häusern ist dies nicht gegeben und lässt sich oft mit einem überschaubaren Mehraufwand im Rahmen einer zukunftsfähigen Modernisierung des eigenen Hauses miterledigen. Denn wenn ich mein Haus schon anpacke, um es fit zu machen und klimagerecht zu modernisieren, dann sollte diese Gelegenheit für mehr genutzt werden – Mehr Komfort und Lebensqualität können so für einen selber, aber auch die zukünftigen Generationen erreicht werden.

Bezahlbarkeit

Erneuerbare Energien werden durch ihren forcierten Ausbau immer günstiger und unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen wird geringer. Auch die Energiekosten des eigenen Ein- oder Zweifamilienhauses sinken, wenn mein Haus möglichst wenig Energie benötigt und diese so umfangreich wie möglich aus erneuerbaren Quellen kommt. Ein geringer Energiebedarf in Kombination mit geringen Grundkosten der Versorgung bedeutet Bezahlbarkeit auch bei steigenden Preisen.
Um das eigene Haus klimagerecht fit zu machen, sind Investitionen nötig. Damit diese möglichst viele Besitzerinnen und Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern tätigen, gibt es große Förderprogramme des Staates, aber auch vieler Landkreise und Kommunen. Viele dieser Programme fordern die Einbindung einer Energieberaterin, eines Energieberaters. Dies ist nicht nur zur Nutzung der Fördermöglichkeiten sinnvoll, sondern insgesamt wärmstens zu empfehlen. Denn das Gebäude mit seinen Decken, Fenstern und Wände bildet zusammen mit der Energieversorgung und der Steuerungstechnik ein großes Gesamtsystem – eine professionelle Energieberatung hilft dabei, dies alles bei einer zukunftsfähigen Modernisierung im Blick zu behalten und so die optimale Lösung für das Haus zu finden. Sie erhalten einen individuellen Sanierungsfahrplan, der die Grundlage für die Sanierung bietet, egal ob Sie diese sofort oder in mehreren Schritten umsetzen. Nebenbei: auch die Energieberatung wird vom Staat gefördert!

Fazit: Sanieren lohnt sich!

Das alles können Sie mit einer Sanierung erreichen:
Steigender Komfort
Mehr Behaglichkeit
Unabhängigkeit von Öl und Gas
Bezahlbare Energieversorgung
Beitrag zum Klimaschutz
Wertsteigerung des Gebäudes

Es lohnt sich also in vielerlei Hinsicht, wenn Sie Ihr eigenes Ein- oder Zweifamilienhaus fit machen.
Für eine bessere Zukunft – für sich, für die Familie und für die Gesellschaft.

Unsere Ratgeber-Artikel, Veranstaltungen und Medien helfen Ihnen, den richtigen Einstieg zu finden.

Alle Artikel für EigenheimbesitzerInnen finden Sie in unserer Rubrik „Gewusst, wie!“: