Dämmen, aber wie? - Zukunft Zuhause - Nachhaltig sanieren
Rundum geschützt - vor Kälte im Winter und vor Hitze im Sommer.
Ratgeber-Artikel

Dämmen, aber wie?

Wer im Winter aus dem Haus geht ohne sich warm anzuziehen, fängt schnell an zu frieren. Dem Haus geht es ähnlich: bis zu 20 Prozent der erzeugten Wärme gehen in unsanierten Häusern übers Dach verloren. Auch über ungedämmte Außenwände (bis zu 25 Prozent), Keller oder Bodenplatte (bis zu 10 Prozent) verschwindet jede Menge Energie ungenutzt. Die Folge: hoher Energiebedarf und damit hohe Heizkosten. Wer sich davor schützen möchte, dämmt seine Gebäudehülle. Dies hält die Wärme im Haus, Behaglichkeit stellt sich ein und der Energiebedarf sinkt. Aber was sollte alles gedämmt werden und womit?

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1. Dach und oberste Geschossdecke

Wärme steigt nach oben. Unter energetisch unsanierten Dächern herrschen im Sommer teils unerträgliche Temperaturen. Im Winter können hingegen bis zu 20 Prozent der Wärme übers Dach verloren gehen und die Heizkosten verpuffen im wahrsten Sinne des Wortes in der Luft. Die Lösung: Das Dach oder die oberste Geschossdecke dämmen. Damit bleibt im Winter die Wärme im Haus und im Sommer die Hitze draußen.

Bevor Dach oder Obergeschoss gedämmt werden, sollten die Hauseigentümer entscheiden, wie der Dachboden künftig genutzt werden soll.

Welche Räume soll die Dämmung umschließen?

Wenn unter dem Dach Wohnraum entstehen soll, muss der komplette Dachraum – das heißt die Dachschrägen und die Decke zum Spitzboden – gedämmt werden. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Zwischensparrendämmung: Das Dämmmaterial wird von innen oder außen zwischen den Dachsparren angebracht.
  • Untersparrendämmung: Bei dieser Variante wird die Dämmschicht unter den Dachsparren angebracht.
  • Aufdachdämmung: Hierbei wird die Dämmschicht auf den Sparren, also direkt unter der Dacheindeckung verlegt.
  • Kombinationen aus diesen Varianten je nach Sanierungszielen

Soll der Dachboden nicht bewohnt werden, reicht es aus, die oberste Geschossdecke zu dämmen. Diese kann mit Dämmmaterial verstärkt werden, das auf dem Dachfußboden verlegt wird. Wichtig ist dabei, auch Dachzugänge und –luken mitzudämmen. Werden diese übersehen, entsteht ungewollt ein Kamineffekt, der die warme Luft weiterhin nahezu ungehindert aus dem Haus entweichen lässt.

Pflicht zur Dämmung

Für alle obersten Geschossdecken besteht laut Gebäudeenergiegesetz (GEG) die Pflicht, nachzurüsten: Decken oder Dach müssen den Mindestwärmeschutz nach dem aktuellen Stand der Technik erfüllen, sonst muss nachträglich gedämmt werden.

Einige Dachgeschosse werden durch eine sogenannte Abseitenwand begrenzt. Sie verläuft senkrecht von der Schräge zum Fußboden und trennt den Innenraum von der Dachhaut. Der Zwischenraum dahinter bleibt häufig ungenutzt. Beim Dämmen des Dachgeschosses muss dieser kalte Raum aber unbedingt abgegrenzt werden.

Grundsätzlich gilt: Jede Dämmung muss lückenlos ausgeführt werden, so dass sie den Innenraum voll umschließt und von kalten Bereichen trennt. Außerdem muss Dämmung luftdicht angebracht werden. Denn durch undichte Stellen kann die teuer erzeugte warme Luft aus dem Haus entweichen. Besondere Sorgfalt müssen die Fachleute etwa bei Anschlüssen ans Mauerwerk, Fenstern oder senkrechten Durchbrüchen wie dem Schornstein walten lassen.

Wie richtig gedämmt wird

Jede Dämmung muss lückenlos ausgeführt werden, so dass sie die warmen Bereiche des Hauses vollständig umschließt und von kalten Bereichen trennt.

Außerdem muss eine luftdichte Schicht angebracht werden, damit keine Luft durch Dämmung und undichte Stellen zieht – sonst entweicht die teuer erzeugte warme Luft aus dem Haus. Hierfür wird meist eine Folie auf die Innenseite angebracht und verklebt. Bei Wänden ist der Innenputz luftdicht.

Die Dämmung auch vor Feuchtigkeit schützen. Man sieht ihn nicht, aber in der Luft ist viel Wasserdampf, der durch Atmen, Kochen oder Duschen hineingelangt. Durch undichte Folien, Fugen oder beschädigte Stellen kann Wasserdampf in die Konstruktion gelangen und dort kondensieren.

Schwierige Stellen: Besondere Sorgfalt müssen die Fachleute etwa bei Anschlüssen ans Mauerwerk, Fenstern oder senkrechten Durchbrüchen wie dem Schornstein walten lassen. Bevor es losgeht, müssen alle schwierigen Stellen einmal durchgeplant sein!

Spezialfall: Flachdach

Flachdächer nachträglich zu dämmen, ist meist aufwändig, da eine zusätzliche Dämmschicht nicht einfach auf das alte Dach gelegt werden kann. Dafür muss die komplette Dachhaut entfernt und anschließend wasserdicht erneuert werden. Gerade bei flachen Dächern ist es wichtig, sich auf einen ausgewiesenen Experten zu verlassen, damit das Regenwasser sicher abfließt und keine Feuchteschäden entstehen.

2. Außenwände

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3. Keller und Bodenplatte

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4. Dämmstoffe

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